Barf / Rohfütterung

Barf / Rohfütterung

BARF: Ist rohes Fleisch gut für meinen Hund?

Seit einigen Jahren wird BARF, die biologisch artgerechte Rohfütterung auf Basis von Knochen und rohem Fleisch, kontrovers diskutiert. BARF orientiert sich an der Ernährung von Wölfen und Großkatzen, die als die Vorfahren von Hunden bzw. Katzen gelten. Obwohl es inzwischen viele Verfechter des Barfens gibt, ist diese Fütterungsart sehr umstritten.

Aus ernährungsphysiologischer Sicht besteht keine Notwendigkeit, Hunde und Katzen mit rohem Fleisch zu füttern. Die mit unseren Hunden und Katzen verwandten Raubtiere ernähren sich zwar hauptsächlich von rohem Fleisch oder Fisch, doch für unsere Heimtiere gilt: Rohes Fleisch birgt gesundheitliche Risiken, denn es kann gefährliche Krankheitserreger enthalten, wie Parasiten, Bakterien, Wurmlarven und Viren. Rohes Schweinefleisch beispielsweise kann das Virus übertragen, das die Aujeszkyschen Krankheit, auch Pseudowut genannt, auslöst – und diese verläuft beim Hund immer tödlich. Vor allem bei Tieren mit geschwächter Abwehr sollte daher lieber komplett auf die Fütterung mit rohem Fleisch verzichtet werden. Hierzu zählen neben älteren und kranken Tieren auch Welpen und Jungkatzen.

Zudem ist es schwierig, beim Barfen eine ausgewogene Nahrung anzubieten, die alle notwendigen Mineralstoffe und Vitamine in bedarfsgerechter Menge enthält. Und eine Überversorgung mit Nährstoffen kann genauso schädlich sein wie eine Unterversorgung.

BIOforPets ist einer der wenigen Anbieter, dessen Feuchtnahrung hauptsächlich aus hochwertigem Fleisch und Innereien in Bio-Lebensmittelqualität besteht. Wer sich für Hundefutter und Katzenfutter dieser Qualität entscheidet, kann guten Gewissens auf Barfen und selber kochen verzichten.

>> siehe hierzu auch „Knochen