Magendrehung beim Hund

Magendrehung beim Hund

Was ist eine Magendrehung und wie kann ich das Risiko minimieren?

Eine Magendrehung ist ein lebensbedrohlicher Notfall und kann jeden Hund treffen: Sie kommt bei großen Rassen jedoch deutlich häufiger vor. Der Magen wird überdehnt und dreht sich um seine eigene Achse, wodurch die Blutgefäße und Nerven des Magens abgedrückt werden. Das Tier wird unruhig und versucht zu erbrechen, meist erfolglos. Der Bauch bläht sich auf, ist hart und schmerzt. Mit zunehmender Schwäche beginnt der Hund zu hecheln und es folgt häufig ein Kreislaufzusammenbruch. Die Magendrehung muss vom Tierarzt sofort operiert werden, sonst verläuft sie tödlich.

Laut Tierärzten kann eine Magendrehung beim Hund mehrere Ursachen haben. Die am häufigsten genannte hängt mit der Futteraufnahme zusammen: Frisst ein Hund zu hastig und zu viel oder nimmt er vergorenes Hundefutter zu sich, kann die Drehung des Magens ausgelöst werden. Dies geschieht vor allem, wenn sich das Tier unmittelbar nach der Futteraufnahme viel bewegt und herumtobt.

Hier können Sie als Tierhalter vorbeugen: Füttern Sie Ihrem Hund mehrmals (mindestens zwei Mal) täglich kleinere Portionen Hundefutter. Nach der Mahlzeit sollte Ihr Hund ruhen, sich nicht über den Rücken rollen und nicht herumtoben. Füttern Sie also am besten immer NACH dem Spazierengehen und Spielen.