Kohlenhydrate

Kohlenhydrate

Die schnelle Energie, gesund nur in Maßen.

Fast alle Nahrungsmittel enthalten Kohlenhydrate. Sie liefern dem Körper schnelle Energie. Kohlenhydrate sind Saccharide, also Zucker, die in unterschiedliche Kategorien gruppiert werden:

Einfachzucker (z.B. Glucose), Zweifachzucker (z.B. handelsüblicher Haushaltszucker und  Milchzucker) und Vielfachzucker (z.B. Stärke).

Alle Kohlenhydrate, die dem Körper zugeführt werden, werden zu Glucose abgebaut – es ist das wichtigste Kohlenhydrat, das in Form von Glucogen in der Muskulatur gespeichert wird und von dort als Energie kurzfristig vom Körper abgerufen werden kann. Wenn kein Glucogen mehr zur Verfügung steht, holt sich der Körper die Energie aus den Fettreserven. Eine besonders wichtige Funktion erfüllt Glucose auch als Lieferant von Energie für viele Zellen, wie Blut- und Gehirnzellen sowie für das Gewebe.

Hunde benötigen Kohlenhydrate nur in relativ geringen Mengen. Die hauptsächlichen Quellen für Kohlenhydrate sind Kartoffeln und Getreide. Bei Bedarf kann der Organismus von Hunden Kohlenhydrate jedoch auch aus Protein oder Fett synthetisieren. Eine Unterversorgung ist also bei normaler Futterzufuhr mit gutem Hundefutter extrem selten.

Ein zu hoher Anteil an Kohlenhydraten im Hundefutter belastet den Organismus Ihres Tieres nur unnötig, denn pflanzliche Nahrungsmittel sind für den Hund weitaus schwerer zu verwerten, als etwa Proteine aus Fleisch und Innereien. Zudem wird durch eine Überversorgung mit Kohlenhydraten die Proteinverwertung gestört. Übergewicht ist eine weitere negative Folge, denn Glucose kann nicht unbegrenzt eingelagert werden – was zu viel ist, wird im Körper als Fett abgelagert.

Das weitaus gefährlichste Risiko eines zu hohen Kohlenhydratanteils in der Hundenahrung ist jedoch die Bildung von Krebstumoren. Eindrucksvoll beschrieben hat das unter anderen der Tumorbiologe Johannes Coy. Seine Beobachtung: "Auch der Hund erkrankt im Gegensatz zum Wolf eher an Krebs". Die Problematik sieht er darin, dass Menschen in hoch entwickelten Zivilisationen ihr Ernährungsverhalten verändern – sie essen selbst mehr Kohlehydrate und füttern auch ihre Haustiere mit ähnlicher Nahrung. Laut Coy ein zweischneidiges Schwert. Denn Kohlehydrate, die der Körper sehr schnell in Zucker umwandelt, nähren das Hirn. Nur so seien Menschen zu geistigen Höchstleistungen fähig, denn Zucker sorge dafür, dass Nervenzellen nicht absterben. "Aber Zucker schützt auch Krebszellen, deshalb überstehen sie damit oft Strahlen- und Chemotherapien", sagt Coy. Quelle: Ina Brzoska, n-tv.de, 04.02.2013

BIOforDogs, unser Hundefutter in Bio-Qualität, enthält nur einen sehr geringen Anteil an Gemüse oder Reis, dennoch eine völlig ausreichende Menge für die notwendige Kohlenhydratzufuhr.